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Wie gefährlich können Schmerzmittel in der Schwangerschaft sein


Schmerzmittel in der Schwangerschaft

Auch in der Schwangerschaft macht sich der Körper des Öfteren mit Schmerzen bemerkbar. Rücken und Beine schmerzen von der zusätzlichen Belastung und die Hormone stellen sich um, was schnell zu Kopfschmerzen führen kann. Jede Schwangerschaft ist unterschiedlich und der Körper einer jeden Frau verändert sich in diesen neun Monaten anders. Diese physiologischen Veränderungen sind völlig normal, selbst Frauen, die in ihrem Leben noch nie Gelenkschmerzen hatten, müssen sich möglicherweise mit neu entdeckten Beschwerden auseinandersetzen. Und für diejenigen, die mit Gelenkproblemen, Arthritis oder anderen chronischen Erkrankungen zu tun haben, können sich die Schmerzen noch verschlimmern. Manchmal kann ein erhöhtes Gewicht und eine Lockerung der Gelenke in der Schwangerschaft sogar zu enormen Rücken-, Becken-, Ellbogen-, Schulter- und Nackenschmerzen führen, ganz zu schweigen von Muskelkrämpfen.

Da würden viele Schwangere gerne das ein oder andere Mal zu klassischen Schmerzmitteln greifen. Doch welche von ihnen sind in der Schwangerschaft zumutbar ungefährlich für das Kind?


Inhaltsverzeichnis

Wie gefährlich können Schmerzmittel in der Schwangerschaft sein?

Welche Schmerzmittel können auch von Schwangeren eingenommen werden?

Darf Paracetamol in der Schwangerschaft eingenommen werden?
Darf Ibuprofen in der Schwangerschaft eingenommen werden?
Darf ASS in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Die Schmerzbehandlung sollte mit dem Gynäkologen abgesprochen werden

Wie kann man Schmerzen während der Schwangerschaft ohne Medikamente loswerden?

Kopfschmerzen: Erst der natürliche Weg, dann Tabletten
Der natürliche Weg gegen Schmerzen

  1. CHIROPRAKTISCHE BEHANDLUNG
  2. SCHWANGERSCHAFTS YOGA
  3. PHYSIOTHERAPIE FÜR DEN BECKENBODEN
  4. AKUPUNKTUR
  5. FREQUENZTHERAPIE

Welche Schmerzmittel können auch von Schwangeren eingenommen werden?

Die Einnahme von Schmerzmitteln in der Schwangerschaft sollte immer mit einem Arzt abgesprochen werden. Dabei spielt auch das Stadium der Schwangerschaft, das sog. 1. bis 3. Trimester, eine große Rolle, damit es aufgrund der Einnahme nicht zu Komplikationen kommen kann. Auch frei verkäufliche Schmerzmittel, können Auswirkungen auf das ungeborene Kind und den Verlauf der Schwangerschaft haben.

Darf Paracetamol in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Das sagt Prof. Christoph Schaefer, der sich an der Charité in Berlin mit den Auswirkungen von Medikamenten auf ungeborene Kinder beschäftigt, zu diesem Thema:

"Die erste Wahl fällt nach wie vor auf Paracetamol. Schwangere dürfen bis zu drei Mal ein Gramm pro Tag nehmen". Trotzdem sollte dieses Medikament, nicht zu häufig und über einen langen Zeitraum eingenommen werden, sondern nur, wenn dringend notwendig. Diese Schmerzmittel sollen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten angewendet, keine Fehlbildungen beim Embryo verursachen.

Darf Ibuprofen in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Der Wirkstoff Ibuprofen oder Naproxen sollte nur im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel eingenommen werden, da es ab der 28. Schwangerschaftswoche in den Kreislauf des Ungeborenen eingreifen, und unter anderem die Nierenfunktion des Babys beeinträchtigen kann.

Darf ASS in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Acetylsalicylsäure ist eines der am meisten verwendeten Schmerzmittel weltweit. Das blutgerinnungshemmende Medikament sollte aber mit besonderer Vorsicht in der Schwangerschaft eingenommen werden. Die Tageshöchstdosis liegt bei 100mg/Tag und sollte nicht überschritten werden. Kurz vor dem Geburtstermin ist von einer Einnahme ganz abzuraten, da es sonst zu erhöhtem Blutverlust bei der Geburt kommen kann.

Die Schmerzbehandlung sollte mit dem Gynäkologen abgesprochen werden

Das Wohlbefinden der Mutter in der Schwangerschaft wirkt sich auch auf das ungeborene Kind aus. Erhebliche Schmerzen müssen nicht ertragen werden, damit tut man auch dem Kind keinen Gefallen. Deshalb sollte immer mit dem behandelnden Gynäkologen besprochen werden welche Schmerzbehandlung im Einzelfall am sinnvollsten ist.

"In der Schwangerschaft werden die Weichen für Jahrzehnte gestellt", sagt Dr.med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. "Mit einer gesunden, bewussten Lebensführung kann die Schwangere viel dazu beitragen, dass ihr Baby mit einer stabilen Gesundheit in sein eigenes Leben startet."

Wie kann man Schmerzen während der Schwangerschaft ohne Medikamente loswerden?

Kopfschmerzen: Erst der natürliche Weg, dann Tabletten

Auch werdende Mütter müssen sich nicht mit Schmerzen quälen, da es viele Möglichkeiten gibt, um Schmerzen vorrangig auf natürlichem Weg entgegenzuwirken. Bei Kopfschmerzen können bspw. schon frische Luft, gedämpftes Licht, Schlaf und Pfefferminzöl auf den Schläfen verrieben, Linderung schaffen.

Der natürliche Weg gegen Schmerzen

Es gibt einige Dinge, die Schwangere versuchen können bevor sie zu Medikamenten greifen, die eventuell Nebenwirkungen haben können. Dazu zählen:

  • Leichte Sportübungen, Schwimmen und Spaziergänge können Rückenschmerzen lindern
  • Bei Fieberschmerzen und Erkältungen können oft einfache Hausmittel, Tee und viel Ruhe helfen
  • Viel Schlaf, gesunde Ernährung, moderate Bewegung und eine positive Einstellung helfen nicht nur werdenden Müttern sich insgesamt besser zu fühlen

Diese Therapieformen haben sich besonders bewährt:

1. CHIROPRAKTISCHE BEHANDLUNG

Zertifizierte Chiropraktiker sind in der Lage, Probleme zu identifizieren die den Bewegungsapparat betreffen. Sie helfen durch eine Reihe von manuellen Anpassungen, Neuausrichtung der Wirbelsäule, Dehnung und Massage, Schmerzen zu lindern. Auf diese Weise können sie Gelenkbeschränkungen oder Fehlausrichtungen reduzieren und so die Beschwerden lindern.

Hierbei ist es wichtig, einen Chiropraktiker aufzusuchen, der Erfahrung in der Behandlung schwangerer Frauen hat.

2. SCHWANGERSCHAFTS YOGA

Wenn der Bauch wächst, ist Yoga bei vielen schwangeren Frauen sehr beliebt, da es das Gleichgewicht, die Flexibilität und die Körperhaltung verbessern kann.

Ein weiterer, relativ unterschätzter Vorteil des ganzheitlichen Ansatzes ist die Kombination von bewusster Atmung, Meditation und Bewegung, die sich bei der Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates während der Schwangerschaft als vorteilhaft erwiesen hat. Sanfte Yoga-Übungen („sanft“ ist das Schlüsselwort) erhöhen die Freisetzung von Endorphinen, reduzieren Entzündungen und helfen verspannte Muskeln zu lockern.

3. PHYSIOTHERAPIE FÜR DEN BECKENBODEN

Bei Beckenschmerzen während der Schwangerschaft oder bei Schmerzen im Beckengürtel wird häufig empfohlen, sich einer Physiotherapie durch einen Fachmann zu unterziehen, der sich auf Probleme mit dem Beckengelenk in Bezug auf die Geburt spezialisiert hat.

Die Physiotherapie zielt darauf ab, die Symptome von Schmerzen und Beschwerden zu lindern, die durch die Steifheit der Beckengelenke verursacht werden. Dadurch wird die Position und Stabilität des Beckengelenks verbessert.

4. AKUPUNKTUR

Die Akupunktur ist eine Form der traditionellen chinesischen Behandlung, die es schon seit Jahrhunderten gibt, obwohl der Westen sie erst in den 70er Jahren als alternative, natürliche Schmerzbehandlung einführte.

Sie basiert auf der Theorie, dass jedes Organ auf der Haut eines Menschen durch einen bestimmten Meridian dargestellt wird, einem Energiepfad oder -kanal, der durch den Körper verläuft und mehrere Akupunkturpunkte auf seinem Pfad aufweist. Ein ausgebildeter Arzt oder Therapeut kann durch eine Kombination von Akupunkturpunkten mit ultradünnen Nadeln stimuliert, Schmerzen lindern.

5. FREQUENZTHERAPIE

Bei der Frequenztherapie werden Energie-Felder der Zellen verschiedener Organe und Körperbereiche gemessen, ausgewertet und mit den passenden Frequenzen ausgeglichen. Wodurch die allgemeine Vitalität und Regeneration gefördert, das Wohlbefinden erhöht und der Körper ausgeglichen werden kann.

Diese schonende Therapieform kann auch bedenkenlos in der Schwangerschaft angewendet werden, um den Alltag zu erleichtern und möglichst beschwerdefrei diese besondere Lebenszeit zu durchleben.

Bei langanhaltenden und ernsthaften Beschwerden, wenden Sie sich bitte immer an Ihren Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt.

Verwendete Quellen:

Verfasser: von Redaktion

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